Sonntag, 26. März 2017

Donnerstag, 23.03.

Es geht nach Hobbiton. Wer den Herrn der Ringe gesehen hat, kennt das Hobbitdorf. Nach 1h Anfahrt sind wir auf der Touristenfarm. Hier gibt es geführte Touren durch das Filmdorf. Das ganze ist nicht billig, aber wirklich äußerst sehenswert. Das Farmland hier wurde von der Filmcrew damals per Hubschrauber gefunden. Neuseelands Hügellandschaften sind dafür auch einfach eine phantastische Kulisse. So ist hier wirklich ein ganzes Dorf entstanden, wobei die meisten Hütten nur Fassade sind und nicht begehbar, das ganze für 5min Film. Der Farmer dem das Land gehört, vermarktet das ganze jetzt für Besichtigungstouren weiter. Wirklich eine Superanlage. 5 Gärtner kümmern sich um die Vorgärten und die Anlage. Man meint wirklich im Hobbitland zu sein und Gandalf und  Frodo kommen gleich um die Ecke.
Danach geht unsere Fahrt weiter Richtung Westküste zu den Waitomo Caves. Das sind die berühmten Glühwürmchenhöhlen hier. Zu meinem Leidwesen ist Fotografieren hier verboten. Man kann es wirklich schlecht beschreiben, aber im Boot durch diese von Glühwürmchen beleuchteten Grotten zu fahren ist einmalig und hat schon was sakrales, man muß es erlebt haben.
Danach geht es weiter nach Nordosten, an die Südostseite von Cormandel. Gegen Abend kommen wir in Waihi an, hier gab es mal eine Goldmine. Als wir ankommen, wird die Stadt gerade von der untergehenden Abendsonne geflutet. Waihi ist eine der sehenswerteren Städte Neuseelands. Für uns gehts noch ein paar km weiter bis Waihi Beach, wo unser heutiger Campingplatz am Pazifik wartet.






Freitag, 24.03.

Der Morgen geht heut früh los für mich, ich will den Sonnenaufgang über dem Pazifik nicht verpassen. Halb 7 stehe ich am Strand, leider ist es im Osten sehr bewölkt, aber trotzdem ist der Sonnenaufgang noch recht imposant. Der gesamte Strand ist von Möwen bevölkert, die hier ein Festmahl an über Nacht angespülten Muscheln vorfinden. Für uns gibt es heute eine Beachtour, wir wollen die Ostküste von der Halbinsel Coramandel bis zu den Cathedral Coves hochfahren. Der nächste Strand ist bei Whiritoa und hat eine super Steilküste als Kulisse. Ein Bushwalk durch einen Wald mit Kauri Bäumen gibts heut auch noch. Hier soll es auch Kiwis geben, wir sehen allerdings keinen dieser scheuen Vögel. Danach geht es nach Hahei, hier gibt es die Cathedral Cove und noch einige urige Badebuchten zu bewundern. Wirklich ein Traum. Entlang eines 45min Walks sind hier die schönsten Strände aufgereiht, mit dem Höhepunkt der Cathedral Cove. Wirklich ein Traum. Mittlerweile abend checken wir im örtlichen Camping in Hahei mit ebenfalls traumhafter Badebucht ein. Äh warum war ich eigentlich nicht baden heute?, ich war glaub ich die ganze Zeit mit Fotos schießen beschäftigt.







Samstag 25.03.

Mit den ersten Sonnenstrahlen gehts erstmal in die Fluten des Pazifik baden. Besser kann der Tag nicht starten. Zum größten Teil sitzen wir heute im Auto, wir wollen zum Kauri Forrest nordwestlich von Aucķland. Das heißt wir fahren erstmal quer durchs Bergland von Coromandel. So landen wir auf einer Nebenstraße oder besser Sandpiste, der Tapu Coroglen Road. Es kommt schon fast Safari Feeling auf bei der kurvenreichen  Strecke durch Busch und Berge. Das wäre auch eine Superstrecke für eine Radtour. Am Ende der Straße stoßen wir auf die Rahaura Watergardens. Die einzige kurze Tour, die wir heute zu Fuß unternehmen. Der Garten ist wirklich sehr schön, mit idyllischen Seerosenteichen. Als Höhepunkt gibt es einen kleinen mehrstufigen Wasserfall zu bestaunen. Danach führt uns unsere Fahrt weiter an der sehenswerten Westküste Coromandels und weiter Richtung Auckland. 30km vor Auckland ist dann Schluß mit lustig. Hier beginnen die endlosen Vororte von Auckland und der Verkehr ist äußerst zähfließenf. So versuche ich uns über Nebenstraßen nach Auckland reinzuschleusen. Für Fotos ist kaum Zeit, ich bin vollauf damit beschäftigt uns hier durch zu lotsen. Man stelle sich eine Millionenstadt vor, die zu 90% aus Einfamilienhäusern besteht, entsprechend groß ist die Fläche, die Auckland einnimmt. Es dauert Stunden hier durchzukommen. Danach haben wir freihe Fahrt, die wir heute in Matakohe beenden. Hier gibt es ein kleines Museum zu Kauri Bäumen, der richtige Start für den morgigen Tag.






Sonntag, 26.03.

Wir starten heute mit der Besichtigung des Kauri Museums vor Ort. Hier bekommt man schnell einen Eindruck von der Bedeutung des Kauri Baums für Neuseeland. Nicht nur sein Holz wurde genutzt, auch das Kauriharz der mächtigen Bäume wurde von mutigen Kletterern abgezapft. Der Kauriwald hier im Norden ist das letzte Gebiet mit einem größeren Bestand an Kauri Bäumen, die im letzten Jahrhundert fast vollständig abgeholzt wurden. Einige km weiter sind wir dann im Kauri Forest. Auf den Walks durch den Urwald kann man nur staunen über diese mächtigen Bäume. Höhepunkt der Walks sind 2 mächtige Bäume, der Te Matua Ngahere und der Tane Mahuta (Vater der Bäume). Das ist wirklich der Hammer vor diesen Baumriesen zu stehen, 6m Baumdurchmesser. Man steht wirklich ehrfürchtig staunend vor diesen Baumriesen, das kann leider kein Foto wiedergeben. Der Tane Mahuta wird auf ein Alter von über 2000 Jahren geschätzt.
Die Strecke hier durch den Kauriwald ist äußerst kurvenreich, so kurvt man mit dem Auto hier mit 40kmh rum. Bis Rawene kommen wir heute, was an einer Bucht der Westküste liegt. Nach einem kurzen Walk durch ein kleines Sumpfgebiet hier, checken wir am Campingplatz hier ein, der eine gute Sicht über die Bucht hier bietet. Badewetter ist leidetr nicht mehr. Es nieselt den ganzen Tag schon und der Himmel ist zugezogen.







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