Es geht auf den West Coust Wilderness Trail heute. Das Wetter ist glücklicherweise wieder besser heute. So starten wir so schnell wie möglich heute früh, es gilt 100km über Outdoor Wege zu bewältigen. Die Strecke macht wirklich Spass und ist sehr abwechslungsreich. Es geht durch den neuseeländischen Busch mit seinen Farnbäumen und vielen uns unbekannten Bäumen und Pflanzen. Unterwegs treffen wir immer wieder auf 2 andere Radler, die wir schon vom Otago Rail Trail und Queenstown vom sehen kennen. Nach 35km gibt es ein kleines Cowboydorf als Raststätte. Hier bauen sich ein paar junge Leute ihren Jugendtraum. Hier kommen wir mit den anderen beiden Radlern ins Gespräch. Wie sich herausstellt ist das Pärchen von Vancouver Island, was für ein Zufall, dort ging vor Jahren unsere erste große Radtour auch entlang. Nach dieser Pause verabschieden wir uns erstmal, die beiden wollen wieder zurück nach Hokitika, während wir noch den gesamten Trail bis Greymouth bewältigen wollen.
Die Strecke hat wirklich alles zu bieten, Serpentinen Berg hoch und runter, durch den Regenwald, entlang von Seen mit Bergpanorama. Man kommt auf den Kieswegen nicht allzu schnell voran, so kommen wir dann abends gegen 6Uhr in Greymouth an und checken im nächsten Holyday Park hier ein. Unser Zelt bauen wir direkt hinter einer Düne am Pazifik auf. So ktiegen wir den Sonnenuntergang über dem Pazifik gleich frei Haus geliefert.
Mittwoch, 15.03.
Heute früh geht es erstmal zur Tourist Information nach Greymouth rein. Wir wollen möglichst noch nach Nelson kommen heute. Die Tourist Informationen sind wirklich super hier, Bus Unterkunft Reiseinfos kriegt man alles kompakt hier. 12÷30 geht unser Bus heute, so haben wir noch etwas Zeit, schade nur das die Städte nicht wirklich sehenswert sind, bis auf die alte Bahnstation, gibts nichts zu sehen.
Der Busfahrer heute ist nicht gany so freundlich wie sonst, so müssen wir diesmal für unsere Fahrräder extra bezahlen. Ansonsten werden wir aber unterwegs wieder vom Fahrer mit wissenswerten Infos entlang der Strecke versorgt. An den bekannten Pancake Rocks kuz vor Westport machen wir eine Pause von 45 min, genügend Zeit, für einen Rundgang und einige Fotos. In Nelson kommen wir dann abends an, währen wir im Hafen einfahren, sehen wir die Sonne schon verschwinden. Wir checken hier gleich im ersten Backpackers an der Busstation ein, da wir morgen früh gleich weiter wollen. Nicht unbedingt empfehleswert, aber sehr billig dafür, für eine Nacht schlafen reichts und eine Dönerbude ist gleich um die Ecke.
Donnerstag, 16.03.
Für uns gehts heute frueh raus, 7÷30 geht unser Bus nach Marahau. Das ist ganz am Anfang vom Abel Tasman Nationalpark.
Der Busfahrer verweigert diesmal erstmal die Mitnahme unserer Fahrräder. Es kostet mich all meine Überredungskuenste, ihn doch noch zu überzeugen. Ende gut, alles gut, zum Schluß nimmt er uns per Handschlag doch mit und die Fahrräder umsonst. 1,5h später fahren wir in Marahau ein. Dort buchen wir ein Wassertaxi zur Barkbay. Die Wassertaxis hier sind wirklich cool. Die werden mit Trecker ins Wasser gefahren, so sitzt man schon im Boot und wird mit Trecker durchs Dorf gefahren und zu Wasser gelassen. Dann gehts mit 60kmh im Taxischnellboot rasant zu ein paar sehenswerten Inseln und Felsen, während unser Fahrer uns ein paar Lügen dazu erzählt, wie er sagt (falls es noch keiner wußte, für die Teilung Neuseelands in Nord und Südinsel ist natürlich Chuck Norris verantwortlich). Die Küste ist wirklich der Hammer. In der Barkbay steigen wir dann aus. Für uns beginnt jetzt eine Wanderung nach Anchorage von ca. 12km. Es geht der Küste folgend durch den Regenwald, vorbei an traumhaften Buchten, 1h Badezeit ist auch noch mit drinnen. Wirklich ein Paradies hier. In Anchorage werden wir dann wieder vom Wassertaxi abgeholt und nach Marahau im Vollspeed gebracht. Ein Campingplatz ist auch gleich um die Ecke hier, wo wir gleich einchecken. Das war wirklich ein perfekter Tag heute.
Freitag, 17.03.
Es geht wieder zurück nach Nelson per Bus. 12:30 gehts erst los, bis dahin vertreiben wir uns die Zeit im Cafe am Nationalparkeingang. Bis Motueka geht alles gut, dort müßen wir umsteigen in den nächsten Bus, der allerdings schon voll ist. Das heißt warten bis abends auf den nächsten Bus, der uns dann zum Glück mitnimmt. In Nelson checken wir dann schnell in unser altes Billighostel ein und schwingen uns nochmal schnell aufs Rad, auf der Fahrt hierher ist uns ein Pub namens Smugglers aufgefallen (wie mein Lieblingspub in Weimar). So gehts da nochmal schnell hin, und wie der Zufall es will wird dort gerade St. Patricks Day gefeiert und wir bekommen gleich grüne Mützen verpasst. Auf die Frage was wir hier machen, antworte ich: "We came the whole way from germany to drink that beer." So kommen wir schnell mit ein paar Neuseeländern ins Gespräch, die sichtbar ihre Südinsel lieben. Das Bier ist leider nicht ganz billig, ca. der doppelte Preis wie in deutschen Pubs.
Samstag, 18.03.
Wir haben beschlossen heute gleich nach Picton weiterzufahren, von dort wollen wir dann am Montag die Fähre nach Wellington nehmen, wo unser Mietauto auf uns wartet. So haben wir in Picton vielleicht noch etwas Zeit den Marlboroughsound mit dem Kayak zu erkunden. Die Fahrt mit dem Bus klappt heute wieder prima. Unser Fahrer ist tiefenentspannt, obwohl noch 3 andere Radöer mit dem Bus mitwollen. Frei nach dem Motto, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, kriegen wir alle unsere teildemontierten Räder untergebracht. In Picton buchen wir dann gleich unsere Fähre für Montag und checken am örzlichen Camping ein. Leider hat das Wetter schon wieder umgeschlagen, hier stürmt es im Moment wie verrückt, an Kajak fahren ist im Moment so nicht zu denken. So machen wir erst mal am Nachmittag eine kurze Wanderung an der Bucht entlang und schauen den Booten und Fähren an der Hafeneinfahrt zu.
Morgen solls laut meiner Wetterapp wieder besser werden, hoffentlich reichts zum Bootfahren für uns Süßwasserfische.




















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